Kreispokal Südpfalz 2016/17

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phönixblauer
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Kreispokal Südpfalz 2016/17

Beitrag von phönixblauer » 05.10.2016 19:57

Bitburger Kreispokal, Achtelfinale
FC Phönix Bellheim – FC Insheim 4:1 (2:0)

+++ Souverän ins Viertelfinale +++

Gegen den klassengleichen FC Insheim rief die im Vergleich zum Punktspiel am Sonntag auf einigen Positionen veränderte Mannschaft von Helmut Behr eine über weite Strecken konzentrierte Leistung ab. Am Ende standen ein durch die höhere Effizienz und größere Spielanteile verdienter wie ungefährdeter Sieg sowie der Einzug ins Viertelfinale zu Buche.

Der Phönix erwischte einen guten Start, bereits nach 6 Minuten enteilte Gerry Lenart nach einem konsequent geführten Zweikampf der Gästeabwehr und netzte per Spitzkick flach zum 1:0 für Rot. Im Gegenzug geriet die frühe Führung prompt in Gefahr, Sascha Pfirrmann im Phönixtor behielt im 1-gegen-1 jedoch die Oberhand gegenüber Daniel Müller (7.).

Beide Teams präsentierten sich spielstark und boten den knapp 80 Zuschauern im Hage eine ansehnliche Partie, in der der nächste Treffer nur eine Frage der Zeit zu sein schien. Felix Drozynski spielte Doppelpass mit Gerry Lenart und schloss aus halblinker Position ab, der Ball rauschte Zentimeter am langen Pfosten vorbei (22.), kurz darauf war das Aluminium für den geschlagenen Pfirrmann zur Stelle, als Alexander Martin einen Kopfball der Kategorie „den darf man machen“ an die Latte setzte (25.).

Nach einer halben Stunde riss Bellheim die Partie dann recht deutlich an sich und vor allem über die von Zsolt Nagy beackerte rechte Angriffsseite wurde immer wieder Betrieb gemacht. Tunmelo Khoza scheiterte auf Vorlage von Nagy aus dem Rückraum an Manuel Reddmann im Tor des FCI, der aber zwei Zeigerumdrehungen chancenlos sein sollte. Nach einer für die Gäste zu schnell vorgetragenen Kombination wurde Nagy zentral vor dem Strafraum freigespielt und erzielte mit einem wunderschönen Schlenzer in den rechten Knick das Tor des Tages (32.).

Bereits zum Seitenwechsel hätte der Phönix das Match entscheiden können, Reddmann avancierte allerdings zu Insheims bestem Akteur auf dem Platz. Felix Drozynski scheiterte mit seinem Abschluss aus spitzem Winkel am in John-Terry-Manier per Kopfsprung heranhechtenden Sebastian Metz, ehe Reddmann den von Tumelo Khoza von der Strafraumgrenze abgefeuerten zweiten Ball aus dem linken Eck kratzte (35.). Kurz vor dem Pausenpfiff preschte der aufgerückte Sascha Trauth in eine von Nagy an den langen Pfosten geschlagene Ecke, Reddmann parierte erneut stark und hielt seine Jungs im Rennen (44.).

Im zweiten Durchgang sollte es bis zur 60. Minute dauern, ehe wieder Torgefahr aufkam. Khoza fasste sich ein Herz und strahlte aus 25 Metern Richtung linker Knick, Reddmann war zur Stelle und man begann sich zu fragen, wie lang der Keeper noch in der Lage wäre, die Entscheidung aufzuschieben. Plötzlich fehlte nicht viel, und der FCI hätte sich im Rennen um das Viertelfinale zurück gemeldet. Daniel Müller hatte bei einem der seltener werdenden Entlastungsangriffe der Gäste viel freie Kunstwiese vor sich und jagte das Leder an den rechten Außenpfosten (64.).

Der Phönix blieb durch diese Schrecksekunde wachsam und drängte weiter auf Treffer Nummer drei, dem sich Reddmann in einer 1-gegen-1-Situation gegen Drozynski zunächst erfolgreich entgegen stemmte (76.). Kurz darauf war Insheims Nummer Eins dann aber machtlos. Drozynski drang mit Geschwindigkeit in den Strafraum ein und nagelte die Kugel zum 3:0 ins kurze Eck (79.). Vier Minuten später wurde Tumelo Khoza bei einem Schussversuch aus 15 Metern hörbar unfair gestoppt, den fälligen Strafstoß verwertete Nagy zum 4:0 (83.).

Nicht unverdient kamen die Gäste fünf Minuten vor Abpfiff zu ihrem Ehrentreffer, der in seiner Entstehung nicht nur den wie ein Rohrspatz schwimpfenden Sascha Pfirrmann verärgerte. Eine sehr lässige Defensivdarbietung von Henry Alika nutzte Sebastian Kempinger sehenswert zum 1:4 aus Gästesicht und stellte den Endstand her.

Für den Phönix spielten:
Pfirrmann – Kuntz, Alika, Trauth, Gemke – Khoza, Varga – Drozynski, Durmishaj, Nagy (84. Faust Markus) – Lenart (78. Bonifart)
Im Kader: Schwab (ETW), Mueller
"Anne Grenzstraße!"
(Ernst Kuzorra auf die Frage der Queen, wo denn dieses Schalke liegt)

"I am the Maskottchen of Schalke!"
(Karl-Heinz "Charly" Neumann)

Tobias Wurm
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Beitrag von Tobias Wurm » 06.10.2016 15:30

Achtelfinale Pokal am 05.10.2016

SV Völkersweiler - SV Dammheim 1:4 (1:2)


Eine kleine Pokalsensation für die Dammheimer, die damit in Pokalregionen schnuppern dürfen, die sie in ihrer jüngeren Vereinsgeschichte noch nicht erlebthaben.

Immer noch stark ersatzgeschwächt und natürlich nicht mit der selben Startelf wie letzten Sonntag, mussten die Gäste zunächst eine Drangphase der Heimmannschaft überstehen. In der ersten Viertelstunde präsentierten sich die Hausherren stark und hatten zum Teil sehr gute Abschlüsse, die nur knapp über den Kasten von Bauer zischten. Dann jedoch fingen sich die Dammheimer. Im Zentrum wurde gefällig kombiniert, um dann den Diagonalball zu suchen. So bekam Lonski, begünstigt durch ein Missverständnis von Torwart und Innenverteidiger, eine sehr gute Möglichkeit. Er legte sich den Ball allerdings zu weit raus und der Schuss aufs Tor konnte noch zum Eckball abgewehrt werden.

Gerade als die Dammer das Spiel zu dominieren begannen ertönte ein schriller Elfmeterpfiff. Arnold legte seinen Gegenspieler an der Grundlinie völlig ohne Not. Die starke Nummer 5 der Heimmannschaft verwandelte sicher. Völlig unbeirrt kombinierten die Gäste aber weiter und hatten die prompte Antwort parat. Schneider überlupfte die Abwehr mit einem Traumpass auf Birnbach, der den Ball mit gefühlten 120 Sachen (vielleicht waren es auch etwas weniger ;) ) zwischen den Beinen des Torwarts im Tor unterbringen konnte.

Keine 5 Minuten später drehte Schneider "Schnix" den Spielstand. Er verwandelte einen herrlichen Freistoß vom Strafraumrand. So ging es in die Pause.

Nach dem Pausentee waren die Dammheimer weiterhin präsent. Nach einem langen Ball konnte Schneider Torhüter und Gegenspieler entscheidend stören, so dass der Ball auf Lonski "geklärt" wurde, dieser hatte keine Schwierigkeiten den Ball im Tor unterzubringen.

Das vierte Tor für die Dammheimer fiel nach einer starken Einzelleistung von Ljunker. Nach einem Eckball wurde der Ball erneut nicht wirklich geklärt und landete bei Ljunker, 20m vor dem Tor. Erst tanzte er einen Gegenspieler aus, um anschließend den Ball wuchtig im kurzen Eck zu versenken.

In der Folge kam durch Wechsel etwas Unruhe in die Mannschaft und das Spiel konnte nicht mehr so dominiert werden, wie in dem ersten Teil der 2. Hälfte. Dennoch konnte man so verteidigen, dass kein weiterer Treffer fiel.
Das macht Lust auf mehr! Am Sonntag kommt es zum Derby gegen Queichheim. Die Mannschaft ist schon heiß und wünscht sich viele Anhänger bei diesem schweren Auswärtsspiel!

Aufstellung: Bauer - Arnold - Theuer-Arnold - Rocker - Hilsdorf - Findt - Rajamogan - Birnbach - Ljunker - Lonski - Schneider
Bank: Stripf - Jalal - Welzel
Beste Spieler: Findt, Theuer-Arnold, Lonski

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