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Fussballschule Helmut Behr - Bellheim

Verbandspokal
FV Dudenhofen - Jahn Zeiskam 3:0 (2:0)

Dudenhofen schlägt chancenlose und vollkommen indisponierte Zeiskamer.
1:0 Wittemann (21.), 2:0 Scharfenberger (28.), 3:0 Wittemann (89.)

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20 Minuten lang war Zeiskam ein Gegner auf Augenhöhe; danach, in der 21, fiel nicht nicht nur das Tor sondern der Jahn auch in ein tiefes Loch, an dessen Ende ein deftiges und dennoch zu niedriges 3:0 für Dudenhofen stand - ein 0:5 à la Offenbach wäre der Sache angemessener gewesen.

Nach der brauchbaren Zeiskamer Anfangsphase, bei der jedoch nur eine Halbchance heraus sprang, zeigten sich die ersten Risse im Gefüge. Im rechten 16er Eck düpierte Marius Wittemann mit einem einfachen Heber seinen Gegenspieler Christian Liginger, zog nach innen und dann volley ab. Der inzwischen ungestörte Abschluss landete zum in dem Moment noch überraschenden 1:0 im Winkel.

Foto: Wittemanns Abschluss aus 16m fliegt in den WInkel zum 1:0



Ab da war Schluss mit lustig für die Gäste, Dudenhofen merkte, dass jeglicher Respekt unangebracht war und übernahm ab sofort die Führung des Spiels. Entgegen zu setzen hatte Zeiskam in der restlichen Spielzeit lediglich den Willen und das Bemühen über den Kampf und Einsatz ins Spiel zu kommen - klappen wollte aber absolut überhaupt nichts mehr.
Fehlpässe, verlorene Zweikämpfe, Stockfehler - das alles zuhauf und damit natürlich keine Chance gegen einen nicht mehr als solide agierenden FV Dudenhofen. Der kam auch ohne vier Stammkräfte - Kevin Fischer, Andreas Lange, Lars Hummel, Firas Zein - zu einem ungefährdeten 5. Runden-Pokalsieg.

Nach dem 2:0 durch den Flugkopfball von Julian Scharfenberger nach Flanke von Rami Zein, war jedem klar, dass ein Wunder geschehen müsste, um Dudenhofen nochmal in Gefahr zu bringen. Klar, ein Tor für den Gegner, wie auch immer das hätte zustande kommen sollen (man weiß es nicht), wäre eine hochgradige Motivationsspritze gewesen, hätte das Spiel eminent spannend gemacht. Dazu kam es nicht, auch nicht nach dem Seitenwechsel nach einer entsprechenden Kabinenpredigt von Jahn-Trainer Sahin Pita.

Foto: Scharfenberger köpft das 2:0



Es blieb alles beim Alten, jedenfalls bei den Kräfteverteilungen. Das Spiel selbst verlor deutlich an Qualität. Dudenhofen hätte wahrscheinlich gekonnt, wollte allerdings bei einer Zweitoreführung nicht mehr so wirklich, auch um kein Risiko einzugehen und die Gäste womöglich zum Tore schießen einzuladen. Zeiskam wollte zwar, aber nach wie vor lief so gut wie gar nichts zusammen - erschreckend, wenn man die Leistung der vergangenen Saison noch vor Augen hat.

Erst in der 75. Minute tat sich wieder was, Farbe kam ins Spiel. Nach einem rüden Foul vor der Dudenhofener Bank an einem FVler war die gelbe Karte angesagt. Nur für wen? Natürlich für den, der gefoult hatte. Zunächst jedoch zitierte sich die nicht immer sichere Schiedsrichterin Moiken Wolk Engin Koc herbei, änderte die Richtung nach Rücksprache mit ihrem Assistenten zur Platzmitte, wo sich Übeltäter Lukas Stolzer still und heimlich hin verzogen hatte. Verständlich, dass er sich gerne der Verantwortung entzogen hätte, Stolzer hatte schon gelb gehabt und musste nun den Platzverweis quittieren.

In Unterzahl "steigerte" sich Zeiskam nicht mehr entscheidend. Im Gegenteil das 3:0 (89.) erneut von Wittemann verlieh dem Spiel auch zahlenmäßig den einigermaßen korrekten Anstrich der Dudenhofener Über- und der Zeiskamer Unterlegenheit. Angesichts weiterer Torchancen wäre auch ein 4, 5 oder 6:0 möglich gewesen. Einen großen Anteil daran, dass es nicht so weit ging, hatte Zeiskams Torhüter Steffen Hess, der zurzeit wohl der einzige TBler in (guter) Normalform zu sein scheint.

11.09.2014 - omd...
Vorschau
10.09.2014 - omd
Landesliga
SV Geinsheim - SV Rülzheim 1:1 (0:0)

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Das Kellerderby stand für beide Teams unter dem Motto "Wie vermeide ich es auf jeden Fall zu gewinnen" - und der Schiedsrichter trug einen kleinen Teil dazu bei.

In der 1. Halbzeit war der Gast aus Rülzheim hochgradig feldüberlegen, konnte sich aber nur eine echte Torchance erarbeiten. Die wurde von Keeper Sebastian Schindler auf der Linie mit dem Bein geklärt. Die unverdiente Führung für Geinsheim hätte in der 41. Wirklichkeit werden können. Fabian Theobald scheiterte per unberechtigtem Foulelfmeter an Gäste-Torwart Sascha Pfirrmann.

Foto: Das Elfmetergeschenk konnte Theobald nicht nutzen



In der 48. Minute fiel dann endlich doch ein Tor. Einen weiten Pass auf Theobald nutzte dieser clever um von halblinks ins lange Eck einzunetzen, 1:0. Als der Schiri in der 72. Minute zur Überraschung aller - Rülzheimer wollten schon zur Eckballausführung marschieren - auf Strafstoß entschied, hatte Valentin Ion den Ausgleich auf dem Fuß. Er "entschied" sich jedoch, neben den Pfosten ins Seitenaus zu schießen.

Foto: Ion schiebt die Kugel ins Aus



Dass Geinsheim aber dennoch nicht die drei Punkte einheimste, bzw. Rülzheim einen Punkt ergattern konnte, war Torsteher Schindler zu verdanken. Den vom Kasten weg laufenden (!) Markus Hajok verfolgte er und stellte ihm, dem obigen Motto entsprechend, unnötigerweise ein Bein - der dabei stehende Verteidiger agierte da deutlich cleverer und blieb weg. Diesmal lief Nicolai Esswein an und verwandelte in der 92. Minute, quasi mit der Schlusssirene, ganz sicher in den linken oberen Winkel zum 1:1 Endstand.

Foto: Nicolai Esswein mit dem späten, somit glücklichen, aber verdientem Ausgleich per berechtigtem Foulelfmeter





08.09.2014 - omd...
Bezirksliga
SV Gommersheim - BSC Oppau 1:3 (1:1)

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Tja, das hätte ein richtig gutes Fußballspiel sein können, aber Pleiten, Pech und Pannen verhinderten dies.

Die Rollenverteilung war klar. Oppau kam als verlustpunktfreier, souveräner Tabellenführer angereist. Man hatte zwar das Pokalspiel vom Mittwoch in den Knochen, war aber dennoch eindeutiger Favorit. Zumal Gommersheim in der Vorwoche ein derbes 2:7 bei den 08ern hatte einstecken müssen. Das wird jedoch ein wenig relativiert, da dort mindestens 4 Stammspieler ausgefallen waren.

Gut, Mathias Basler wollte also erst mal seine Mannschaft etwas defensiver ausgerichtet sehen und dann schauen, was nach vorne gehen kann. Ein gewisser Respekt vor den Gästen war zu erkennen.

Interessanterweise entwickelte sich die Sache von Anfang an aber ganz anders. Oppau konnte nicht den erwarteten Druck aufbauen, Gommersheim stürmte munter drauf los. Noch vor dem 1:0 in der 25. Minute durch einen Flachschuss von Neuzugang Petrescu Lucian hatte der SVG 2-3 gute Gelegenheiten in Führung zu gehen.
Soweit war es ein gutes Spiel, da man erwarten konnte, dass Oppau nicht 90 Minuten so schwach agieren würde, bei dem vorhandenen Spielerpotenzial. Die Vorfreude auf eine Steigerung der Gesamtqualität und somit auf eine spannende Partie war jedenfalls da.

Leider fingen nach etwa einer halben Stunde die Nickeligkeiten und Meckereien an und die setzten sich bis zum Schlusspfiff des arg kritisierten Schiris fort.

Der erste Rückschlag für Gommersheim kam schon in der 12. Minute. Nach einem Zweikampf musste Abwehrchef Sven Adam "vom Pferd geküsst" vom Feld. Das war noch nicht soo schlimm, immerhin konnte man tauschen und war noch vollzählig.
Das änderte sich Sekunden vor dem Halbzeitpfiff, als Timur Altinyaldiz sich in einer Situation gelb und gelb-rot einhandelte - wegen meckern! Ein Bärendienst. Die gute Angriffsformation war gesprengt, Spielmacher Benjamin Brauch musste zurück in die 4er Kette und war dort gebunden.

Der zweite Rückschlag war der 1:1 Ausgleich nur 2 Minuten nach der Führung. Nach einem weiten Schlag in den Gommersheimer 16er waren plötzlich 3 Oppauer alleine vor Keeper Florian Wüst. Einer spitzelte den Ball an Wüst vorbei, Billal Kösker grätschte die Kugel ins Netz.

Der dritte und entscheidende Rückschlag war allerdings der Platzverweis. Danach war nicht nur für mich sondern auch für viele andere klar, dass dieses Spiel für Gommersheim verloren gehen würde.

Foto: Die Entscheidung, Tim Graf ohne größere Mühe zum 3:1 Endstand



Es hätte trotzdem noch anders kommen können, wenn Schiri Epp in der 49. den Einheimischen nicht einen klaren Foulelfmeter verweigert hätte. Lucian war von rechts in den Strafraum eingedrungen, bekam von hinten in die Hacken getreten - ob Absicht oder nicht, ist in so einem Fall egal - und fiel, aber das Spiel lief weiter. Das war nur eine von einigen merkwürdigen Entscheidungen. Diese war jedoch möglicherweise Spiel entscheidend.

Genau nach einer Stunde ging der Gast aus Oppau in Führung. Nach einem Freistoß herrschte im 16er des SVG heilloses Durcheinander, um nicht zu sagen totales Chaos; einzig der eingewechselte Matteo Randazzo behielt die Übersicht und netzte zum 2:1 ein.

Das 3:1 in der 79. durch Tim Graf war die Entscheidung. Das 4:1 verpasste Kevin Klatt, sein Rollerchen Richtung leeres Tor konnte der hinterfliegende Wüst abfangen.

06.09.2014 - omd...
Verbandspokal
SV Geinsheim - Hassia Bingen 2:3 (0:0)

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Eine Stunde lang konnte der SVG gegen spielerisch überlegene Gäste aus Bingen das 0:0 halten. Dies sogar 20 Minuten in Unterzahl. André Lehnert hatte in der 40. gelb-rot quittiert für wiederholtes Foulspiel. Allerdings war das auch die entscheidende Schwächung der Abwehr, die zur zwischenzeitlich 3:0 Führung der Hassia führte.

Nach dem ersten deftigen Foul Lehnerts und dem anschließenden Freistoß kam es zur ersten hochkarätigen Torchance der Gäste. Im Verbund mit zwei Abwehrspielern konnte Torwart Sven Herzog auf der Linie klären.

Foto: Topchance für Bingen



In der 25. gar die Gelegenheit zur Führung für Geinsheim. Nach einem Zuckerpass von Christoph Appel in die Spitze rutschte Fabian Theobald in sehr aussichtsreicher Position der Ball über den Spann, somit verfehlte der Abschluss den gegnerischen Kasten deutlich.

Nach der 40. Minute und dem Platzverweis überstand Geinsheim die letzten 5 Minuten der 1. Hälfte und ging mit dem torlosen Unentschieden in die Kabine.

Nach dem Seitenwechsel verstärkte Bingen den Druck und verlagerte das Spiel minutenlang in die GeinsheimEr Hälfte. Die Unterzahl der Gastgeber machte sich aber erst in der 61. Minute bemerkbar, als Enes Sovtic nicht angegriffen wurde, die Lücke sah und flach aus etwa 20M abzog. Mit dem 0:1 und der herrschenden Überlegenheit Bingens schien die Partie schon entschieden. Bis dahin nämlich war der Sturm Geinsheims mit Appel, Nebel und Theobald bis auf die oben genannte Chance von Theobald lediglich ein laues Lüftchen.

Foto: Nach gelb aus der 15. Minute, folgte gelb-rot in der 40.



Mit dem 2:0 (69.) durch Baltateanu und erst recht nach dem 3:0 (78.) von Satici auf Vorarbeit von Balteanu, war das Pokalaus des SVG besiegelt. Oder doch nicht? Plötzlich kam Bewegung in die einheimische Offensive. Jetzt hatte man nichts mehr zu verlieren und stürmte in Unterzahl besser als in den gesamten knapp 80 Minuten zuvor auf das von Sebastian König gehütete Gäste-Tor.

Der Lohn, wenn auch extrem begünstigt durch ein Missverständnis zwischen Verteidigern und Torwart, war der 1:3 Anschlusstreffer von Christoph Appel, der den frei liegenden Ball nur noch locker einschieben musste.
Was eben noch nur nach Ergebniskosmetik aussah, geriet durch das 2:3 in der 91. zur echten Chance auf die Verlängerung. Yannik Schindler war nach einem Freistoß dran gekommen, zog ab und traf.

In der letzten Minute der Nachspielzeit war einiges los vor dem Bingener Tor, aber rein wollte das Leder letztlich doch nicht mehr. Die Aufholjagd hatte zu spät begonnen.
Der Sieg der Hassia war zwar am Ende trotz einer Drei-Tore-Führung ganz knapp ausgefallen, nichtsdestotrotz war das Weiterkommen, über die gesamte Spielzeit gesehen, hoch verdient.

Foto: Viel los vorm Hassia-Tor in den letzten Sekunden...



Anstoß der Pokalpartie war um 18:00 Uhr. Das bedeutete für die Gäste, dass die Abfahrt in Bingen für 15:30 Uhr terminiert werden musste. Für arbeitendes Personal sind solche Zeiten natürlich problematisch, weswegen auch vier Gästespieler etwas später mit den Privatautos nachgefahren kamen.
Nicht unbedingt ideal so eine Situation. Lösungsvorschläge?

04.09.2014 - omd...
Bericht
01.09.2014 - omd...
Landesliga
SV Rülzheim - FC Speyer 0:1 (0:0)

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Rülzheim wollte den Heimsieg unbedingt. Das hätte angesichts der Bemühungen auch klappen können, wäre da nicht die eklatante Abschlussschwäche der Lilanen. Der FC Speyer fand in der 1. Halbzeit, in Relation zu ihren Ansprüchen ganz vorne (in der Tabelle) mitmischen zu wollen, so gut wie gar nicht statt. Rülzheim bestimmte das Spiel und hatte auch 2-3 gute bis sehr gute Offensivaktionen. Andererseits scheiterte man am und im Speyerer 16er an der eigenen Umständlichkeit. Zu oft kam der letzte, aber auch teilweise schon der vorletzte Pass nicht an.

Nichtsdestotrotz hatte Valentin Ion, alleine auf FC-Keeper Sebastian Scheib zu laufend, die Möglichkeit zur Führung - in den entscheidenden Metern legte er sich den Ball zu weit vor, Scheib konnte klären.

Foto: Valentin Ion springt fair über Sebastian Schein hinweg, er hatte sich den Ball zu weit vorgelegt.



Die beste Gelegenheit hatte Robin Dränkow nach einer halben Stunde. Sein satter Abschluss wurde von Scheib mit einer spektakulären Flugeinlage zur Ecke pariert.

Mindestens ein 1:0 für Rülzheim wäre zur Pause wäre hoch verdient gewesen, es blieb jedoch beim torlosen Unentschieden.

Nach dem Seitenwechsel änderte sich die Lage insofern, dass Speyer nun aggressiver zu Werke ging und selbst öfter nach Vorne kam. Das zahlte sich in der 57. Minute aus, als Matthias Herrmann aus gut 18m abzog und zum 0:1 traf.

Foto: SVR-Torsteher Sascha Pfirrmann ging beim letzten Angriff mit nach vorne - nutzte nichts.



Diesem Rückstand rannte Rülzheim die restliche Spielzeit hinterher. Die halbstündige "Schlussoffensive" geriet mit zunehmender Spieldauer immer hektischer, echte Torchancen konnten so nicht mehr kreiert werden. Da hätte, gegen eine massive und konzentrierte Abwehrformation des FCS nur noch das Glück, der Zufall oder eine Einzelaktion helfen können. Das alles passierte jedoch nicht und es blieb bei der für Rülzheim frustrierenden Heimniederlage.

01.09.2014 - omd...
A-Klasse
Phönix Bellheim – SV Rülzheim II 3:1 (0:1)

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Beim Duell der beiden Aufsteiger am 5. Spieltag der A-Klasse-Saison sahen die 120 Zuschauer im Franz Hage Stadion bereits am Samstag eine Partie mit zwei unterschiedlichen Halbzeiten.

Die erste Torraumszene kam in der 7. Minute nach einem Stellungsfehler von Bellheims Linksverteidiger Enrico Niederer zu Stande. Marcel Grallert, der im Rücken des Bellheimers an den Ball kam, setzte einen Dropkick von der Strafraumgrenze an, den Andreas Benz zur Ecke abwehren konnte.

Im Gegenzug kam der Phönix zu seiner ersten und einzigen Gelegenheit im ersten Durchgang. Peter Kellerhals zog vom linken Strafraumeck volley ab und prüfte Rülzheims Sandro Faulhaber.

Der Gast aus Rülzheim agierte im ersten Durchgang taktisch geschickt und diszipliniert und ließ das Angriffsspiel der Gastgeber, die kurzfristig den formstarken Benedikt Back ersetzen mussten, nicht zur Entfaltung kommen. Simon Keakavocy wurde in vorderster Front aufgeboten, konnte aber nicht nennenswert in Szene gesetzt werden.

Rülzheim war in den Zweikämpfen etwas griffiger und erarbeitete sich die eine oder andere gute Abschlusschance. Die beste Gelegenheit ergab sich zehn Minuten vor der Pause. Manuel Morio startete aus der eigenen Hälfte mit dem Ball durch und bediente Moritz Wolff. Von der Strafraumgrenze schloss der Rülzheimer ab, brachte jedoch nur einen Roller zustande, der am geschlagenen Andreas Benz vorbei an den Pfosten kullerte.

Alles lief auf eine torlose erste Halbzeit hinaus, als Rülzheims Jochen Renner sich im Wochentag irrte und nach unbedrängtem Lauf einen Sonntagsschuss aus gut 30 Metern abgab, der sich unhaltbar für Benz in den rechten Knick senkte. Mit einer nicht unverdienten Führung für den Gast ging es in die Pause.

Bellheim stellte um, brachte Markus Faust, der Keakavocy im Sturmzentrum ersetzte. Keakavocy rückte zurück ins Mittelfeld und war hier sofort besser im Spiel. Die Maßnahmen vom Trainerteam Fischer/Behr sollten sich im Laufe der zweiten Halbzeit als richtig erweisen.

Die erste Gelegenheit bot sich allerdings wieder den Gästen. Einen Freistoß aus 25 Metern halbrechter Position zirkelte Christian Braun über die Mauer hinweg aufs kurze Eck, Benz klärte zur Ecke (47.).

Der Phönix entwickelte jetzt deutlich mehr Tempo und kam zu Gelegenheiten, bei den Schussversuchen von Kellerhals (49.) und Flo Fischer (57.) mangelte es allerdings an Präzision.

In der 65. Minute zwang Kellerhals Faulhaber zu einem glänzenden Fußreflex, als er nach schönem Diagonalball von Dennis Faust flach abzog. Der Keeper klärte zur Ecke, die Daniel Henninger am langen Pfosten nur um Zentimeter verpasste.

Bellheim war jetzt am Drücker und kam mit dem nächsten Angriff zum verdienten Ausgleich. Dennis Faust spielte mit dem nächsten starken Diagonalball Kellerhals frei, der von rechts in den Strafraum flankte. Markus Faust am langen Pfosten behielt die Übersicht und köpfte gegen die Laufrichtung von Faulhaber zum umjubelten Ausgleich ein (67.).
Der Treffer zeigte Wirkung und die Rülzheimer Defensive wirkte kurzzeitig konfus. Bis auf einen Kopfball von Simon Keakavocy aus 14 Metern zentraler Position, der sichere Beute von Faulhaber wurde, konnte aber kein Abschluss gemacht werden. Der Phönix witterte seine Chance und hielt das Tempo gegen kräftemäßig nachlassende Gäste hoch.

In der 75. Minute war es Kapitän Peter Kellerhals vorbehalten, dem Spiel die endgültige Wende zu geben. Daniel Henninger behauptete sich im Zweikampf auf der linken Seite und kam nach Doppelpass mit Enrico Niederer frei zum Flanken. Kellerhals setzte im rückwärts Laufen einen Kopfball an und überwand Faulhaber zum 2:1.

Rülzheim gelang es nicht, gegen jetzt selbstbewusste Gastgeber zurück ins Spiel zu finden und brachte kaum noch strukturierte Offensivbemühungen auf. Faulhaber hielt seine Mannschaft bis zum Ende im Spiel, entschärfte mit tollen Reflexen einen Seitfallzieher von Henninger (85.) und einen Flachschuss von Kellerhals (90.).

In der Nachspielzeit gelang Bellheim der Konter zum 3:1. Kellerhals setzte Keakavocy auf der rechten Seite ein, dessen Quervorlage Matchwinner Markus Faust aus 12 Metern zu seinem zweiten Jokertor des Tages vollendete.

Bellheim feiert nach schwacher erster Halbzeit und deutlicher Leistungssteigerung im zweiten Durchgang einen nicht unverdienten Sieg und bleibt an der Tabellenspitze. Rülzheim verlor mit zunehmender Spieldauer die Kontrolle in den Zweikämpfen und hatte gegen Ende nicht mehr die nötigen „Körner“, die aufkommenden Gastgeber vom eigenen Tor fernzuhalten.

31.08.2014 - omd...
A-Klasse
TSV Lingenfeld - VfL Neustadt II 4:2 (3:2)

9. 1:0 Danny Carter setzt sich am rechten Strafraumeck durch und zirkelt den Ball in den langen Winkel
13. 1:1 Danny Maier per sicher verwandeltem Foulelfmeter
15. 1:2 Angriff über die linke Außenbahn, Viktor Wentland vollendet aus spitzem Winkel
34. 2:2 Der ungedeckte Stefan Bonifart köpft aus zentraler Position nach einem Eckball ein
42. 3:2 Uwe Groß versenkt einen Freistoß direkt
90.+1 4:2 Lingenfelder Konter, Pascal Gaschott zum Endstand

Fazit: Schöne Tore in einem guten und fairen Spiel, geleitet von einem Schiri, der im Sinne des Spielflusses viel laufen ließ, aber auch gelb zückte, wenn es angebracht war.
Die Tatsache, dass Lingenfeld in Führung liegend mehrfach Zeitspiel des Gegners monierte, irritierte mich ein wenig.


30.08.2014 - omd...
Verbandspokal
SV Geinsheim - FSV Offenbach 4:1 (2:0)

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Ein klarer, in der Höhe verdienter Erfolg des Landesligisten, der nie wirklich, auch nicht nach dem 1:2 Anschlusstreffer in Gefahr war.



Bis zum 1:0 in der 26. Minute durch Yannik Schindler, der bei einem Distanzschuss den Fuß hinhielt und den Abschluss dadurch zu einer kleinen, unhaltbaren Bodenlampe machte, hatte Offenbach eine Kopfball-Halbchance und in der Folge Geinsheim durch Christoph Appel und Pascal Nebel zwei der besseren Sorte.

Früh deutete sich an, dass es eine von beiden Seiten offensiv geführte Partie sein würde. Nur dass vor allem der SVG zu Torchancen kam und diese auch nutzte. Nach einem Konter in der 41. Minute stand es 2:0 - Appel war der Vollstrecker.

Nach dem Seitenwechsel baute Offenbach Druck auf und kam in der Phase verdient zum Anschlusstreffer - Angriff über links, Hereingabe, Alexander Schneider drückt ein zum 2:1.

Foto: Geinsheim stand gut gestaffelt und hatte vorne mit Appel, Nebel und Theobald drei brandgefährliche Offensivkräfte



Die Rückantwort kam in der 63. Minute. Pascal Nebel nahm die halbgare Klärung eines Abschlussversuches an der Strafraumkante direkt und drosch die Kugel absolut unhaltbar ins lange Eck, 3:1.

Foto: Gleich zieht Pascal Nebel ab und trifft zum 3:1



Die Gelegenheit zum 4:1 hatte Nebel in der 66. selbst. Sein Schuss wurde geblockt, aber im Nachschuss war Matthias Roth zur Stelle.

Foto: 4:1 Endstand durch Matthias Roth



Nach 71 Minuten war für Patrick Linzenmeier Schluss. Sein taktisches Foul eher von hinten als von der Seite zog die rote Karte nach sich. Die Überzahl konnte Offenbach trotz dreier Wechsel und der Beorderung von Thorsten Ullemeyer in die vorderste Spitze nicht mehr nutzen.

28.08.2014 - omd...
Vorschau
C-Klasse Südpfalz West von Homer J.


Und heute zwei Top-Derbys in der Region Pfalzfussball

In der Oberliga empfängt der TuS Mechtersheim die Arminia aus Ludwigshafen
Anstoß: 19:00 Uhr an der Kirschenallee

Im Verbandspokal hat der FSV Offenbach einen relativ kurzen Anfahrtsweg in den Geinsheimer Wald zur 4. Rundenpartie gegen den SV Geinsheim
Anstoß: 18:15 Uhr

Bericht vom Pokalspiel



27.08.2014 - omd...
A-Klasse
VfB Hochstadt – FC Phönix Bellheim 1:3 (1:2)

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Bevor Marius Chirieac das überraschende 1:0 (12.) erzielte, hätte es schon einen Platzverweis für Hochstadt geben müssen. In der 8. Minute trat Daniel Moster dem davon eilenden Benedikt Back von hinten in die Hacken und brachte ihn so zu Fall. Ob Absicht oder Versehen, das war ein Foul und als letzter Mann die Verhinderung einer Torchance. Die Freistoßentscheidung war richtig, die nur die gelbe Karte zu zücken nicht!

Foto: Peter Kellerhals schiebt ein zum 1:1




Bellheim gewann das Spiel dennoch. Peter Kellerhals besorgte nach guter Außenbahnarbeit von Back den 1:1 Ausgleich (14.), wie auch das 1:2 in der 31. Nach einem ins Halbfeld gespielten Eckball zog er aus 22m flach ab und fand die Lücke.

Nach einer halben Stunde erneut eine krasse Fehlentscheidung des Schiris. Back war durch, lief mit dem Ball in den Strafraum und wurde von Theobald gestoppt. In Realzeit habe ich die Situation (durch den Sucher blickend) gar nicht so wahr genommen, wie man jedoch auf dem Foto sieht, kommt Hochstadts Torhüter mit gestrecktem Bein angerauscht. Er traf zwar den Ball und Back konnte drüber springen, aber dieses Einsteigen muss eigentlich abgepfiffen werden und einen Elfmeter zur Folge haben.



Mit dem 3:1 in der 54. Minute, Florian Fischer nutzte das Zuspiel von Back, war die Entscheidung gefallen.

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Die wohl 200 Zuschauer am Birkenhain sahen eine über 90 Minuten schnelle und schön anzusehende Partie zwischen dezimierten Gastgebern und ambitioierten Aufsteigern aus Bellheim.

Das Trainerteam Fischer/Behr musste die erfolgreiche Mannschaft der ersten Spieltage umstellen, da neben dem mit Schlüsselbeinbruch wohl länger ausfallenden Markus Wuenstel auch der grippekranke Tim Kasper kurzfristig ersetzt werden musste. Pierre Amann und Daniel Henninger rückten in die Startformation.

Bereits nach 8 Minuten hatte die Partie ihren ersten Aufreger. Benedikt Back war von Dennis Faust Richtung Tor geschickt worden und hängte im Laufduell gleich zwei Gegenspieler ab. Daniel Moster zog 20 Meter vor dem Tor die Notbremse und brachte den enteilten Angreifer als letzter Mann zu Fall. Schiedsrichter Roland Schäfer beließ es bei einer Verwarnung Mosters und erregte nachhaltig die Gemüter des bellheimer Anhangs, da Moster sich bis zu seiner Auswechslung zum zweiten Durchgang mit einigen Fouls vergeblich um die Ampelkarte bewarb.

In der 11. Minute kam Hochstadt mit seiner ersten Offensivaktion zum Führungstreffer. Einen Diagonalball von der linken Seite legte Dominik Koch auf Hochstadts Torjäger Marius Chirieac ab, der die Kugel blitzschnell verarbeitete und flach an Andreas Benz vorbei ins Phönix-Tor schoss.

Die Gäste reagierten keinesfalls geschockt sondern kamen nur 3 Minuten später zum Ausgleich. Pierre Amann eroberte einen etwas zu flach angesetzten Steilpass und leitete seinerseits mit einer Steilvorlage auf Benedikt Back den bellheimer Konter ein. Back bediente mit einem schönen Diagonalpass aus vollem Lauf seinen Kapitän Peter Kellerhals, der das Runde am langen Pfosten erreichte und zum 1:1 im Eckigen unterbrachte.

Beide Mannschaften schenkten sich nichts und bestritten viele Zweikämpfe. Mit zunehmender Spieldauer kippte das Spiel aber immer mehr in Richtung Bellheim, so dass nach einer halben Stunde die Führung für den Aufsteiger fällig war. Flo Fischer spielte einen Eckball ans rechte Strafraumeck, Patrick Kuhn ließ passieren und Peter Kellerhals jagte den Ball per Dropkick aus gut 20 Metern halbhoch auf den Kasten. Keeper Timo Theobald konnte das Geschoss mit einem Reflex an den Querbalken lenken,von wo aus der Ball hinter die Linie sprang. Bellheim hatte die Partie gedreht und kontrollierte bis zum Pausenpfiff Ball und Gegner.

In der 54. Minute gelang dem FC Phönix der vorentscheidende Treffer zum 1:3. Benedikt Back biss sich auf der rechten Seite in den Zweikampf und nahm seinem verdutzten Gegenspieler den Ball ab.  Back behielt die Übersicht und legte den Ball zurück auf den einlaufenden Flo Fischer, der aus 14 Metern links oben einnetzte.

Hochstadt gab nie auf und bemühte sich, in den verbleibenden 36 Minuten ins Spiel zurück zu finden. Die Offensivaktionen der Gastgeber konnten die kompakte Phönix-Defensive aber zu keinem Zeitpunkt entscheidend in Bedrängnis bringen. Die größte Chance auf einen weiteren Treffer hatte Bellheim, als Benedikt Back mit einem Dropkick aus 18 Metern an Theobald scheiterte (61.).

Am Ende nahm Bellheim die drei Punkte verdient mit nach Hause und steht nach vier Spieltagen punktgleich mit dem SV Völkersweiler an der Tabellenspitze der A-Klasse Südpfalz. Am kommenden Sonntag steht das Derby gegen die mit aufgestiegene Reserve des SV Rülzheim an. Der FC Phönix wird auch diese Partie hochmotiviert angehen, musste man doch gegen Rülzheim die einzige Niederlage in der Aufstiegssaison 2013/14 hinnehmen.

25.08.2014 - omd...
Landesliga
FC Speyer - SVW Mainz 1:2 (0:1)

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Das war nicht der Tag des FCS. Hinten bei beiden Gegentoren total gepennt. Das Aufbau- und Mittelfeldspiel, wenn überhaupt vorhanden, viel zu kompliziert und extrem ineffektiv. Und die Speyerer Offensive in den guten Händen, bzw. Füßen des starken Mainzer Abwehrverbundes.

Das 0:1 der ersten Halbzeit war absolut verdient. Erzielt hatte es Nils Haller in der 12. Minute, als sich die Defensive des FC im Sekundenschlaf befand und er lustig durchmarschieren und einnetzen konnte.

Zur Pause hätte es auch 0:2 stehen können. Davor bewahrte Torhüter Sebastian Scheib sein Team als er in der 43. Minute mit vollem Körpereinsatz den Abschluss des frei vor ihm auftauchenden Claudius Neuser parierte.

Foto: In der 1. Halbzeit immer Herr der Lage, die Mainzer Abwehr



Die allgemeine Meinung auf den Rängen war die, dass Ralf Gimmy in der Kabine die passenden Worte findet und seine Mannschaft sich nach Wiederanpfiff anders präsentieren würde. Es war grade mal eine Minute gespielt, da fühlte man sich an die 12. Minute erinnert. Speyer bekam den Ball nicht aus dem eigenen 16er, Matthias Wincek kam dran und konnte unbedrängt ins lange Eck einschießen. Sekundenschlaf Runde 2 bedeutete das 0:2.

Erst danach wachte die Gimmy-Elf auf und wurde immer mehr Spiel bestimmend - plötzlich wurde gerannt und gekämpft und der Gegner unter Druck gesetzt. In der 57. Minute fiel der verdiente Anschlusstreffer. Die gute Flanke von rechts von Domenico de Vico nach innen gebracht, köpfte Manuel Weschler zum 1:2 ein.

Foto: Manuel Weschler köpft den Anschlusstreffer



Noch eine gute halbe Stunde zu spielen, also genug Zeit für den Ausgleich oder sogar mehr. Das 2:2 auf dem Fuß hatte Speyer in der 63. Minute. Der gute, flache Distanzschuss landete, inzwischen bei strömendem Regen, aber nur am Pfosten.

Foto: In der 2. Halbzeit zog eine "schöne" Regenfront über Speyer hinweg



Gegen Ende der Partie wurden die Angriffe des FC immer verzweifelter, um nicht zu sagen chaotischer. Bezeichnend ein Eckball kurz vor Spielende. Da eilte Keeper Scheib nach vorne; als er auf Höhe der Mittellinie war, wurde die Ecke aber schon ausgeführt, und das auch noch kurz...
Da auch die Mainzer Konterversuche nicht mehr konsequent vorgetragen wurden und bereinigt werden konnten, blieb es auch nach 4 Minuten Nachspielzeit beim knappen Sieg der Gäste, bzw. bei der ernüchternden Heimniederlage für den Meisterschaftsmitfavoriten FC Speyer.

Ab dem nächsten Spiel hat der Speyerer Sturm mehr Qualität und Ralf Gimmy mehr Möglichkeiten seine erste Elf zu formen. Kurz vor dem Spiel gegen Mainz wurde die Verpflichtung von Steffen Burnikel (FV Dudenhofen) unter Dach und Fach gebracht.

24.08.2014 - omd...
Fußballschule Helmut Behr
Sommercamp Weingarten 2014 der Fußballschule Helmut Behr

Sommercamp Weingarten 2014

Die Bildergalerie vom Sommercamp in Weingarten ist online

ZUM FOTO-SHOP

Sommercamp Weingarten 2014
22.08.2014 - omd...
Verbandspokal
FV Dudenhofen - VfR Kandel 3:2 n.V. (0:1, 1:1, 2:1)

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Was eher behäbig begann, mündete in einen echten Pokalkrimi - speziell in der Verlängerung.

Spielbestimmend in der 1. Halbzeit war der Gast  aus Kandel. Dennoch hatte der FV die erste gute Torchance, ein Distanzschuss landete am Pfosten. Der Führung Kandels ging ein Freistoß voraus. Von rechts außen herein gebracht setzte sich Marc Kauther gegen 2 Abwehrspieler durch und köpfte zum 1:0 ein. Mit der bis dahin verdienten Führung ging es in die Pause. Dudenhofen hatte zu wenig investiert, die Laufbereitschaft war mäßig. Kandel hatte ohne zu glänzen keine Probleme das Spiel zu bestimmen.

Foto: Marc Kauther köpft das 0:1



Das änderte sich in der 2. Halbzeit, die Vorzeichen drehten sich um 180 Grad. Plötzlich war Bewegung in den Dudenhofener Aktionen und der VfR verhielt sich unnötig passiv, so als wolle man den knappen Vorsprung verwalten und ohne Kräfte zu verlieren über die Runden bringen.
Das konnte jedoch so nicht funktionieren, Igor Keller, der den urlaubenden Coach Christian Schultz an der Seitenlinie vertrat, schien in der Kabine die richtigen Worte gefunden zu haben. Jedenfalls war, im Verlauf der zweiten Spielhälfte immer mehr, der Gastgeber das dominierende Team.

Ein Treffer von Firas Zein in der 57. Minute konnte wegen Abseits keine Anerkennung finden und in der 84. scheiterte Rami Zein mit einem Abschluss aus 14m an VfR-Keeper Andreas Bressler; der Nachschuss ging drüber.
In der 3. Minute der Nachspielzeit fasste sich Sebastian Buschlinger ein Herz, zog aus 24m einfach mal und traf zum inzwischen hoch verdienten 1:1.

In der Verlängerung machte sich die Einwechslung von Mathias Falk positiv bemerkbar. Ein ums andere Mal zog er Sprints an, die die Gästeabwehr vor echte Probleme stellte. So auch in der 100. Minute, als er sich auf der rechten Außenbahn super durchsetzte, nach innen zog und auf Firas Zein passte, der aus 12m direkt drauf hielt und die Kugel unhaltbar in den Winkel pflanzte - 2:1.

Foto: Firas Zein, der Schütze des 2:1



In der 109. Minute machte ebenfalls ein Einwechselspieler auf sich aufmerksam, aber für den VfR Kandel. Pascal Hüll stand frei als er aus spitzem Winkel zum 2:2 abstaubte.

Dass das noch nicht der Endstand war, der zum Elfmeterschießen geführt hätte, spürten wohl alle - alle auf dem Platz sowie auch die ca. 200 Zuschauer außerhalb. Und tatsächlich, ein Tor fiel noch. In der 112. Minute standen für einen Freistoß vorm Kandeler Strafraum Mathias Falk und Dominic Himmighöfer bereit. Eigentlich rechnete man damit, dass diese heikle Aufgabe Falk übernehmen würde. Aber der Ausführende war Himmighöfer und er machte seine Sache gut, nein, sehr gut. Den Freistoß zog er über die Mauer in den Winkel zum 3:2 ins Netz.

Foto: Verständlicher Jubel auf Dudenhofener Seite nach dem Schlusspfiff



Noch 8 Minuten zu spielen, plus 5 Minuten Nachspielzeit. Kandel rannte zwar vehement, aber einigermaßen kopflos an und hatte dennoch kurz vor Schluss noch die Chance zum Ausgleich. Marc Kauther war es, der zentral im 16er angespielt wurde. Mit der Fußspitze kam er noch dran und wurde von Torhüter des FV, Marcel Johann, der einen Ticken zu spät raus kam, umgerannt. Möglicherweise hat der Schiedsrichter, weiter hinten im Feld stehend, den Ballkontakt Kauthers nicht gesehen, der Linienrichter hätte es erkennen müssen. Das war ein klarer Elfmeter. Der wurde nicht gegeben und so blieb es beim knappen und aufgrund der 2. Halbzeit und der Verlängerung verdienten Sieg für die Schwarz-Gelben.


21.08.2014 - omd...
Verbandsliga
FSV Offenbach - Alemannia Waldalgesheim 1:1 (0:0)

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Ja gut, erst mal: wer nicht dort war, hat ein richtig geiles Fußballspiel verpasst.
Und das Fazit vorab; vom Spielverlauf und den Chancen her, geht das Unentschieden in Ordnung.

Leider ist es aber so, dass Schiedsrichter Deyerling so lange nachspielen ließ, bis Waldalgesheim doch noch einen reingestolpert hatte. Und das war in der 93. Minute der Fall. Einen Grund für die lange Nachspielzeit gab es nicht, was auch beide Trainer (Bittner / Kaufmann) des FSV Offenbach so sahen.

Foto: 1:0 durch Tolga Barins Heber über Georg Borschnek hinweg



Kurz zuvor verweigerte er, nach Aussagen von besser als ich positionierten Zuschauern den Offenbachern einen Foulelfmeter. Damit wäre das 2:0 möglich gewesen, was natürlich die Entscheidung zu Gunsten des FSV bedeutet hätte.

So aber mussten die Gastgeber in der Nachspielzeit den bitteren Ausgleich hinnehmen. Im Kampf um den Ball an der Grundlinie war ein Alemanne einen Tick schneller, beförderte die Kugel parallel zur Torlinie nach innen, wo Niklas Schneider nur noch eindrücken musste. Fast hätte Teufelskerl Dennis Mandery auch den, wie schon mehrere Hochkaräter zuvor, noch geklärt. Die Fingerspitzen brachte er dran, den Einschlag konnte er nicht verhindern.

In der ersten Halbzeit hatte der Quasi-Oberligist aus Waldalgesheim die besseren Torchancen. In der 15. Minute stand einem Kopfball der Pfosten im Weg und in der 28. entschärfte Mandery mit einer Glanzparade die Direktabnahme vom quirligen Beytullah Kurtoglu, der sich mit Dominik Bach auf der rechten Abwehrseite rassige Duelle lieferte.

Foto: Die Duellanten Bach und Kurtoglu



Auf der anderen Seite verpasste Tolga Barin die Führung, im Fallen schnippelte er das Leder knapp am Pfosten vorbei. Ein intensives Match mit leichten Feldvorteilen für die Gäste ging torlos in die Pause.

Nach dem Wiederanpfiff setzte Offenbach das erste offensive Ausrufezeichen. Hichem Gherbis Versuch aus der Distanz touchierte in der 59. Minute das Lattenkreuz. Mandery war es, der in der 66. den frei vor ihm auftauchenden Kurtoglu am erfolgreichen Abschluss hinderte.

Danach, bis zur 78. Minute machte Waldalgesheim mächtig Druck und schnürte den FSV zeitweise in dessen eigener Hälfte ein. Erfolg zeitigte dies nicht, die Abwehr um Thorsten Ullemeyer war hochkonzentriert, machte keinen Fehler und stand bombensicher.

Foto: Massiver Druck Richtung Offenbacher Tor in der Schlussphase



Dann der Konter, an dessen Ende Tolga Barin in den Strafraum eindrang und mit seinem Heber über Alemannen-Keeper Georg Borschnek das 1:0 (78.) erzielen konnte. Jetzt galt es auf Offenbacher Seite die letzten Kräfte zu mobilisieren und die letzten 12 Minuten Abwehrschlacht unbeschadet zu überstehen, um die "Sensation" perfekt. In der regulären Spielzeit gelang das. Aber mit dem Wohlwollen des Schiedsrichters die Partie zu Gunsten der Gäste dermaßen zu verlängern, konnte man nicht rechnen. Aus meiner Sicht gab es keinen Grund für 3, bzw. 4 Minuten Nachspielzeit.



Im Prinzip war die Aktion zum 1:1 der einzige echte Fehler, den die FSV-Abwehr produzierte und den schwindenden Kräften geschuldet - mit ein klein wenig mehr Konzentration mit einhergehender Konsequenz wäre eine Klärung der Situation möglich gewesen. So aber stand am Ende ein zwar insgesamt gerechtes, aber für Offenbach ganz bitteres Unentschieden zu Buche.

20.08.2014 - omd...

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